Lebensquelle Steinkreis

Steinkreis-Spaziergänge
Erfahren – Erforschen – Erspüren

Mach dir einmal bewusst, dass es in früheren Zeiten 1.000e von Steinkreisen bzw. Steinkreisareale (Areale mit zumeist drei Steinkreisen und einer Wasserquelle) gab, nicht nur auf den britischen Inseln, wo heute noch über 1.000 nachweisbar sind, Stonehenge, Avebury oder New Grange.

Quelle des Bildes: unbekannt

Sie wurden bis ca. 1.500 v. Chr erbaut, danach war schlagartig Schluss, offensichtlich weil all die Steinkreise, die erbaut werden sollten, erbaut waren bzw. das Wissen, wie man Steinkreise baut, langsam verloren ging.

Noch vor den Steinkreisen wurden Baumkreise errichtet – eine Tradition, die später vom neuzeitlichen Druidentum wieder aufgegriffen wurde, um so genannte Sacred Groves zu errichten. Ein bekanntes Beispiel für einen uralten Baumkreis ist Woodhenge, ca. 3 km südwestlich von Stonehenge gelegen.

Warum waren diese Steinkreise (bzw. auch Baumkreise) so wichtig?

Dieses Wissen war lange verloren bzw. im Unterbewussten begraben und man ging davon aus, dass sie vorrangig als Grabstätten genutzt wurden.

Doch da war z.B. die Sache, dass bestimmte Steine genau nach astronomischen und astrologischen Ereignissen ausgerichtet waren (Tag- und Nachtgleichen, Sonnenwenden) und inzwischen konnten bereits weitere Eigenschaften nachgewiesen werden, die mit Erdenergie, Beschaffenheit der Steine (in den Baumkreisen: Baumarten), Licht und Klang zu tun haben. Von den Steinkreisarealen nimmt man an, dass sie nach den drei ursprünglichen Naturelementen – Erde, Wasser, Luft – ausgerichtet waren. Das vierte Element, Feuer, als das Element, das “gemacht werden muss”, kam später hinzu und wurde als zentrale Feuerstelle ergänzt.

Die Menschen, die diese Steinkreise gebaut haben, wussten sehr genau Bescheid, was so in der Natur vor sich geht … eine Eigenschaft, die man in der heutigen Zeit längst verloren hat. Die Steinkreise waren z.B. auch nach dem pythagoräischen Lehrsatz ausgerichtet … allerdings tausende Jahre VOR Pythagoras.

Was geschah nun mit diesen Steinkreisen? Warum sind sie in unseren Breiten – außer auf den britischen Inseln und ganz vereinzelt in Kontinental-Europa – kaum noch zu finden?

Nun, du kannst davon ausgehen, dass nahezu jedes christliche Sakralgebäude auf einer alt-europäischen Kult- und Kraftstätte errichtet wurde (je bedeutender der Kraftort, desto grösser und bedeutender der Sakralbau, wie z.B. ein Dom oder eine Kathetrale) und da gehören die Steinkreise natürlich dazu.

Man schliff mit Beginn der Christianisierung nach und nach die alten “heidnischen” Plätze und den Rest erledigten Grundbesitzer und Bauern, denen die übrigen “Steine” im Weg waren. Besonders bekannt ist hier die Geschichte des Steinkreises von Avebury. Erst der Gelehrte John Aubrey erkannte die Bedeutung dieses Ortes und es wurde in weiterer Folge die “Fällung” weiterer Steine zur Gewinnung von Ackerland verhindert.

Solch eine Rückbesinnung auf die Werte der Ahnen gibt es in Kontinental-Europa seltener. Doch geht man mit offenen Augen und wachen Sinnen durch die österreichischen Wälder, kann man auch den einen oder anderen Ort entdecken, auf dem ein Steinkreis gestanden haben könnte. Wir kennen selbst einen solchen Platz im Oberen Mühlviertel, auf dem noch einige wenige Steine aufrecht stehen, doch ganz in der Nähe gibt es einen deutlich erkennbaren Steinfriedhof (wie wir es nennen).

In Österreich gibt es aktuell etwa 5 nachgewiesene, ursprüngliche Steinkreis-Standorte.

Sichtbar und teilweise erhalten ist ein Steinkreisareal mit drei Steinkreisen, einem zentralen Heiligtum (heute steht darauf die Waldkapelle Maria Rast, doch der Kultplatz wurde dankenswerterweise freigelegt) und einer Heilquelle in der Nähe von Afiesl – ebenfalls – im Oberen Mühlviertel. Es ist ein wahrlich magischer Ort, der in meinem Empfinden an Bedeutung dem Steinkreisareal von Avebury kaum nachsteht.

Diesen Ort möchten wir in Zukunft gemeinsam mit dir erfahren, erforschen und erspüren – achtsam und bewusst, verbunden mit Achtsamkeitsübungen und Ritualen – auf Basis uralten Wissens über die Macht und Kraft der Steinkreise.

Lebensquelle Steinkreis – Ritualspaziergang nahe Afiesl/Oberösterreich

Wolfgang Maranius, Dipl. Meditations-/Achtsamkeitslehrer und Mitglied bei OBOD (der grösste neuzeitliche, englische Druidenorden) wird diese Veranstaltung aus eigenen Erfahrungen heraus in Achtsamkeit begleiten und anleiten. Michaela Ejana, eine diplomierte Lebensfluß-Kristall-Energetikern, Ritualbegleiterin und zertifizierte Kräuterpädagogin, wird uns die Steinkreise aus ihrer Sichtweise und Erfahrung heraus näherbringen (z.B. die Kräuter, die typischerweise nahe an kraftvollen Orten wie diesem wachsen) und den Ritualen und Meditationen einen geschützten Raum bieten – für uns und die Natur, die uns umgibt.

Michaela Ejana & Wolfgang Maranius im Steinkreis von Stonehenge/August 2018 (dieses Bild ist unbearbeitet, die Energie in diesem Steinkreis ist durchaus sichtbar)

Termine

Samstag – 25. April 2019, 13 Uhr

Samstag – 24. Oktober 2019, 13 Uhr

Wertschätzungsbeitrag: EUR 28,–/Person

Fragen und Anmeldung: info@ejana-maranius.net bzw. +43 699 1 920 15 88 bzw. über unser Anmeldeformular.

Treffpunkt: Parkplatz bei der Gemeinde Schönegg (Brennten)

Wir freuen uns auf DICH!

Organisation und Haftung

Diese Veranstaltung ist aufgrund der praktizierten Rituale für Kinder nicht geeignet. Die Mitnahme von Hunden ist bitte vorab mit uns abzuklären, aber grundsätzlich möglich.

Für Veranstaltungen im Jahr 2020 ist der Wertschätzungsbeitrag für die Teilnahme, die Investition in dich selbst, bereits vor der Veranstaltung via Überweisung zu tätigen. Nach Eingang der Zahlung gilt die Teilnahme als verbindlich und bestätigt. Die Anmeldung selbst erfolgt ausschliesslich telefonisch/SMS bzw. via E-Mail. Danach melden wir uns umgehend zu den organisatorischen Details.

Bei Rücktritt bis zu 2 Wochen (für Ritualspaziergänge: 1 Woche) vor der Veranstaltung fallen 10 % der Kosten als Bearbeitungsgebühr an. Bei späterer Abmeldung und bei Nicht-Erscheinen wird der gesamte Betrag einbehalten, außer es kann ein/e Ersatzteilnehmer/in genannt werden.

Deine Anreise und Teilnahme ist freiwillig und auf eigene Gefahr. Der/die Teilnehmer/in trägt die volle Verantwortung für sich selbst und seine/ihre Handlungen innerhalb und außerhalb der Veranstaltung. Für verursachte Schäden kommt der/die Teilnehmer/in selber auf und stellt den Kursleitern von allen Haftungsansprüchen frei. Wir übernehmen keine Haftung für Unfälle oder Schäden aller Art, die durch Teilnehmer/innen verschuldet werden.