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Auf Korfu - Teil 1

 

Unsere gemeinsame "Reise" nach Korfu begann im Jahr 2016, als wir ein Retreat im Alexis Zorbas Zentrum in Arillas abhielten. Ein Jahr später 2017 kehrten wir zurück, als "Worker" in dieses Meditationszentrum. Eine Saison (6 Monate) lang war geplant, die wir aber aus gesundheitlichen Gründen einige Wochen früher abbrachen.

 

Nach einer Pause kehrten wir 2019 nach Arillas zurück, um das seither JEDES Jahr zu wiederholen, übrigens auch während der "Pandemie", um den Ort und die Menschen damit zu unterstützen. Wir lieben die wunderbare, inspirierende, liebe(s)- und kraftvolle Energie, die in dieser Gegend herrscht, ... so sehr, dass wir im letzten Jahr beschloßen, Arillas zu so etwa wie unseren zweiten Lebensmittelpunkt zu machen, mehrere Monate des Jahres dort zu verbringen. Seither setzen wir Schritt für Schritt diese Idee in die Realität um, unterstützt zum Beispiel von unserer Gastfamilie Kaloudis (Ale & Ana Studios), die uns zu Freunden geworden sind und uns zum Beispiel zu den Osternfeierlichkeiten in den Kreis ihrer Familie aufnahmen, eine Geste, die uns zutiefst berührt hat.

 

Ein - weithin bekannter - (alt)eingesessener "Dorfwirt" von Arillas, Brouklis (samt Taverna), erklärte uns jüngst Folgendes: Die Besucher hier (wie in ganz Griechenland) werden in "Foreigner" (Fremde, als gerngesehene Gäste), "Local Foreigner" (Menschen, die immer wieder kommen und sich am Dorfleben beteiligen) und "Locals" (Einheimische) eingeteilt. Wir sind inzwischen zu "Local Foreigners" geworden.

Inzwischen kennen wir - Michaela Ejana & Wolfgang Maranius - den Nordwestem Korfus sehr gut, vor allem die Kraftplätze und was die Natur sonst zu bieten hat. Wir besuchen und zelebrieren diese Plätze regelmässig, zu Zweit oder gemeinsam mit anderen Menschen, denn das ist unsere Berufung als Naturvermittler.

 

Aber auch die einheimischen Bräuche, Riten und so manches ungeschriebene Gesetz der hiesigen Gesellschaft sind uns nicht mehr fremd, weil wir die Insel vor allem ausserhalb der "Tourismus-Saison" immer wieder besuchen. Wir kennen daher den tatsächlichen Rhythmus des Lebens auf Korfu und haben unser Tun danach ausgerichtet.

 

Sind wir mit Gruppen unterwegs, zweigen wir gerne von altbekannten "Touristenpfaden" ab und tauchen in das wahre Leben der Insel ein, zum Beispiel, wenn wir uns in Kafenios oder Tavernen stärken (auch jene, die Speisekarten erst nach Rückfrage aushändigen, lieber erzählen, was es gerade in der Küche gibt), aber auch beim Besuch von Stränden, oder wenn es um die Bedürfnisse des täglichen Lebens geht ... "Wo kaufe ich etwas ein?", "Wo kriege ich DAS und DAS?", "Wie komme ich von A nach B?", "Wo übernachte ich möglichst ursprünglich?" und so weiter.

 

Der Nordwesten Korfus ist uns tatsächlich zu einer zweiten Heimat geworden. Diese Gegend UND ihre Menschen geben uns enorm viel Kraft, Inspiration und Lebensfreude ... man hat uns angenommen und wir sind angekommen ... und wir möchten als Ausgleich entsprechend etwas zurückgeben, Aufmerksamkeit schaffen in Achtsamkeit, im Einkang mit der Umwelt, der Natur und gemäss den Regeln und Bedürfnissen der ansässigen Bevölkerung ...

 

... gerne machen wir das auch gemeinsam mit DIR!

 

Kontakt: info@ejana-maranius.net